19.04.2012

Lspv-Mitgliederversammlung vom 15. März 2012

 

Lspv-Mitgliederversammlung vom 15. März 2012 nutzten 230 Mitglieder das Angebot, die Uni Luzern mit Rektor P. Richli und seinem Team zu besichtigen und mit Georges T. Roos in die Zukunft zu schauen und an der anschliessenden Versammlung teilzunehmen.

Präsident P. Dietschi forderte, dass die Regierung allein die Löhne festlegen soll und zeigte auf, dass sich der öffentliche Dienst in Luzern mit Spitzenorganisationen messen kann und dass bei  der Rekrutierung von Fachkräften und insbesondere von hochqualifizierten  Mitarbeitenden zunehmend Rekrutierungsschwierigkeiten bestehen. Die Gründe liegen einerseits auf zunehmend höheren beruflichen  Anforderungen vom Arbeitgeber her und andererseits bei nicht mehr konkurrenzfähigen Löhnen und Lohnnebenleistungen

Präsident Peter Dietschi und alle Vorstandsmitglieder wurden für zwei Jahre wiedergewählt.

Die Jahresrechnung schloss mit einem kleinen Gewinn ab und wurde einstimmig genehmigt.

Zudem wurden die Aktivitäten zum 100 Jahr Jubiläum des Verbandes im Jahr 2013 zustimmend zur Kenntnis genommen.
Der Abend klang mit einem reichhaltigen Apéro im Restaurant der Uni/PHZ aus.

 

 

 

Viele interessierte Mitglieder an der 100. GV an der Uni Luzern...

 

...und am Apéro.

 

Zukunftsforscher Georges T. Roos war nach seinem Referat auch am Apéro noch sehr gefragt.

 

 

Sehr gut besuchte 60. GV im Casino Luzern

 

Präsident Franz Dommann und neues Ehrenmitglied Willy Roos

 
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19.04.2012

Budget Kanton Luzern 2012 genehmigt:

 

Das Warten hatte am 20. März 2012 ein Ende. Der Kantonsrat beschloss nach langer Diskussion das überarbeitete Budget. Damit verbunden sind keine Steuererhöhung aber mehrere Reduktionen in den Budgets der einzelnen Dienststellen aller Departemente. Damit wird der Kanton mit all seinen Dienststellen im finanziellen Bereich wieder handlungsfähig. Für das Staatspersonal und die Lehrpersonen ist die Umsetzung des Personalkostenanstiegs von 1% wichtig.

 

Gemäss Entscheid des Regierungsrates steht im beschlossenen Budget 2012 ein Anstieg der Personalkosten von 1.0% gegenüber dem Jahr 2011 zur Verfügung. Dazu kommt der Mutationseffekt von 0.5%. Damit dem Personal und den Lehrpersonen durch die Ver-schiebung der Lohnrunde auf den 1. März 2012 kein Ausfall entsteht, hat der Regierungsrat beschlossen, die Monate Januar und Februar durch eine einmalige generelle Lohnanpassung abzugelten. Der Prozentsatz beträgt 2/10 von 1.5%, somit 0,3 Prozent. Für lohn-wirksame Massnahmen stehen 1.8 Prozent auf den 1. März 2012, resp. auf Beginn des Schuljahres 2012 /13 zur Verfügung.

 

0,8% werden für den linearen Anstieg (Kaufkrafterhaltung) eingesetzt. 1 % ist für individuelle Massnahmen und/oder Lohnklassenwechsel für die Lehrpersonen der Volksschule oder Stufenanstieg für die übrigen Lehrpersonen reserviert. Uns ist klar, dass die Vorbereitungen für das Budget 2013 längst begonnen haben und wir uns gegen Sparmassnahmen im Personal-/Besoldungsbereich weiter wehren müssen.

 

Helga Christina Stalder, Geschäftsführerin Lspv

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19.04.2012

Leserbrief Neue Luzerner Zeitung

 

Leserbrief von R. Vonarburg und unsere Antwort darauf:

 

„Konkurrenzfähige Löhne sind unabdingbar“

 

Bei der Forderung nach Anpassung der Löhne des Staatspersonals, der Lehrpersonen und der Angestellten der öffentlichen Betriebe im Kanton Luzern geht es nicht ums Jammern. Es geht um Fragen der Lohngerechtigkeit und Konkurrenzfähigkeit. Bei den heutigen Löhnen der Arbeit-nehmenden besteht Handlungsbedarf, dies wird in Studien längst von wirtschaftsnahen Experten bestätigt. Der Regierungsrat formulierte es in der Botschaft zur Teilrevision des Personalrechts (B 190 vom 15. März 2011) so:

 

"Der Arbeitgeber Kanton Luzern weist gegenwärtig ein unterdurchschnittliches Lohnniveau auf. Gegenüber den anderen Kantonen beträgt der Unterschied rund vier Prozent... Zum Teil bestehen Probleme bei der Rekrutierung von aus-reichend qualifiziertem Personal. Zudem mehren sich die Zeichen für eine latente Unzufriedenheit der Mitarbeitenden wie der Führungsverantwortlichen mit den Löhnen."

 

Am meisten betroffen sind Lehrpersonen, Mitarbeitende in der Pflege und Fachkräfte in den Spitälern sowie in allen Be-reichen der Verwaltung bis hin zum obersten Kader.

 

Seit 1990 sind die Löhne in der Tat auch für die Angestellten des Kantons gestiegen. Die Lohnschere ist gegenüber der Privatwirtschaft und den anderen Kantonen dennoch zu Ungunsten der öffentlichen Angestellten Luzerns ausein-andergegangen. Es finden deswegen Abwanderungen in angrenzende Kantone und zu anderen vergleichbaren Arbeitgebern statt. Eine Anpassung der Löhne ist unabdingbar geworden!

 

Peter Dietschi, Präsident Lspv sowie der Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalorganisationen (ALP).

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