Durch die Rückweisung befürchtet der Lspv vermehrte Sparmassnahmen auch beim Personal.
Solange das Budget 2012 nicht genehmigt ist, sind die angekündigten Lohnanpassungen für das Staatspersonal und die Lehrerschaft sistiert – die für dieses Jahr bereits von 1.5 auf 1 Prozent gekürzt worden waren.
Die Personalverbände warten auf detaillierte Angaben, wo beim Personal gespart werden soll. Grundsätzlich haben sie kein Verständnis für weitere Sparmassnahmen beim Personal, denn:
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Erstens wurde die Besoldungsentwicklung des Staatspersonal und der Lehrpersonen in den „fetten Jahren“ der Luzerner Finanzen stets flachgehalten mit der Begründung, auch dann das Personal nicht leer ausgehen zu lassen, wenn die Kantonskassen weniger voll seien. |
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Zweitens hat der Regierungsrat seit Juni 2011 einen Massnahmenkatalog erarbeitet, der den Arbeitsplatz Schule in den nächsten vier Jahren attraktiver machen soll. Je nach Entscheid des Kantonsparlaments läuft dieser Bericht nun Gefahr, zur Makulatur zu verkommen. |
Wir beobachten die aktuelle Diskussion mit Interesse und Besorgnis. Wir befürchten, dass weitere Sparbemühungen zu einem Lohnstopp führen könnten. Dadurch würde vor allem auch der längst fällige Entwicklungsprozess im Schulbereich behindert. Sie würden aber auch dazu führen, dass die Löhne der Staatsangestellten bei verschiedenen Berufsgruppen noch mehr an Attraktivität verlieren und vermehrt Rekrutierungsprobleme entstehen.
Der Lspv wünscht Ihnen, trotz schlechter Aussichten auf eine kleine Besoldungsanpassung im 2012 schöne Weihnachtstage und ein gutes Neues Jahr! |